Das Handbuch zur Wohn-Sorge-Zone:
Erfahrungen auf dem Weg zu einem Konzept

Von Andreas Jakob Theisen, Projekt-Koordinator  (†)

Mit einem Handbuch möchten wir Sie teilhaben lassen an unseren Erfahrungen auf dem Weg hin zu einem Konzept für die Wohn-Sorge-Zone Dinxperlo-Suderwick.

Das Handbuch möchte die Möglichkeit bieten, einzelne Schritte nachzuvollziehen. Und vielleicht ermöglichen wir Ihnen damit, zu eigenen Abwägungen zu kommen, wenn Sie vor ähnliche Aufgaben gestellt werden sollten. In einem Anhang haben wir die wichtigsten Ergebnisse, die wir auf diesem Weg erstellt haben, zusammengefasst.

Vorab möchte ich Ihnen einen kurzen Überblick über die einzelnen Abschnitte des Handbuches geben. Über die Links können Sie sich die verschiedenen Infos als pdf-Datei herunterladen. Hinweis: Die Dateien sind bewusst klein gehalten worden und fast alle in Deutsch und Niederländisch.

In dem Artikel „Die Grenzüberschreitende Wohn-Sorge-Zone Dinxperlo-Suderwick“ (Abschnitt 4) erhalten Sie einen Überblick über unsere Arbeitsweise und die Themen, die im Vordergrund standen. In den nachfolgenden Artikeln werden dann diese Themen wieder aufgegriffen.

Das erste Teilprojekt, das zu konkreten Ergebnissen führte, befasste sich mit der „Unterstützung durch Freiwillige“ (5).

Auch das Thema „Schulung und Anerkennung von Pflegefachkräften“ (6) hat uns intensiv beschäftigt: Wie kann erreicht werden, dass niederländische und deutsche Pflegefachkräfte in beiden Ländern gleichermaßen anerkannt  und grenzübergreifend tätig werden können.

Hintergrund dieser Frage war das Ziel, grenzüberschreitend in einer Organisation zusammen zu arbeiten. Dieses Thema haben wir unter mehreren Gesichtspunkten erarbeitet. Zunächst haben wir uns der Frage gestellt, was eine geeignete Rechtsform (7) für eine solche Organisation ist.

Wichtigste Aufgabe für diese Organisation ist der Aufbau einer grenzüberschreitenden Sozialstation (8). Die Überlegungen und Fragen, die uns hierbei beschäftigt haben, sind in einem eigenen Artikel erläutert.

Um die Tätigkeit eines solchen grenzüberschreitenden Pflegeanbieters auch mit Inhalt zu füllen, hat sich eine Arbeitsgruppe mit dem gemeinsamen Pflegeleitbild (9) befasst.

Einen Einblick in das „Subsisiemanagement“ (hierfür fehlt ein guter deutschsprachiger Begriff) erhalten Sie in Kapitel 10.
Hier wird beschrieben, wie für dieses Projekt Fördermittel eingeworben und wie in der Folge mit diesen Mitteln umgegangen wurde.

Schließlich möchten wir noch die „Brücke zwischen zwei Projekten schlagen“ (11) und einen Ausblick auf das Folgeprojekt „Grenzüberbrückend Wohnen im Alter“ geben. Hier sollen die Grundlagen, die bis hierhin beschrieben wurden, in die Praxis umgesetzt werden.

Als Anlage finden Sie folgende Dokumente (in Klammern ist jeweils angegeben, von wann diese Dokumente stammen und in welcher Sprache sie vorliegen):

• Einen Überblick, wie das Projekt in der Presse wahrgenommen wurde, finden Sie im Pressespiegel Europaproject. 

(Sommer 2005, D).

Ergebnisse der Expertengruppe (31. Januar 2006, D-NL). Ausgehend von (fiktiven) Fallbeispielen wurden die Möglichkeiten und Einschränkungen für einen grenzüberschreitenden Transfer von sozialen Leistungen beschrieben.

• Auf die Unterstützung durch Freiwillige wurde vielfältig hingewiesen, unter anderem mit zwei Flyern, die sich an pflegende Angehörige bzw. an interessierte Freiwillige richten (Dezember 2004, D).



• Ein entsprechendes Verfahren für deutsche Pflegefachkräfte, die die Anerkennung ihrer Qualifikation in den Niederlanden anstreben, ist als „Procedure voor het vaststellen van gelijkwaardigheid van Duitse Altenpflegers en Nederlandse verzorgenden IG en ziekenverzorgenden“ beschrieben (November 2006, NL).

• Als Grundlage für die gemeinsame Organisation wurde eine „Präambel“ formuliert (Dezember 2005, D-NL).

• … und in der Folge ein gemeinsames „Leitbild für ein Pflegekonzept“.

• Die Grundlagen für das Konzept der Wohn-Sorge-Zone sind in einer Matrix dargestellt (01. 09. 2005, D-NL).

• Die Inhalte der Verlinkungen entsprechen dem Wissensstand zur Projektlaufzeit.
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